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Artikel aus dem Wochenkurier




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Artikel aus Elstra extra 2007

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Die heißeste Disco in der Stadt, vor der Tür stehen die Typen mit riesigen Muskeln und dem grimmigen Blick. Und dann kommt er, der gefürchtete Satz: Tut mir leid, du kannst hier heute nicht rein.

Schon mal erlebt?

elster´xtra hat sich in die Höhle des Sicherheits-Löwen getraut, um den Muskelmännern mal auf den Zahn zu fühlen. Einer, der es wissen muss, ist Veit Burmeister. Er erzählt uns von den Anfängen: „In den 90er Jahren, als die Rechtslage noch nicht ganz eindeutig war, gab es auch Türsteher, die schon mal richtig ausgeteilt haben. Die Polizei hat sich damals immer zurückgehalten und gewartet bis wir die Sache geklärt haben.“ Veit Burmeister ist Geschäftsführer der Wach- & Sicherheits GmbH aus Hoyerswerda. Seit zwei Jahren sorgen rund 10 Mitarbeiter für die Sicherheit bei kleinen und großen Veranstaltungen. Und was hat sich verändert?

„Heute sieht die Sache ganz anders aus. Wer sich an der Tür behaupten will, muss seit ungefähr zwei Jahren nicht nur ordentlich Muckis haben, sondern auch richtig was im Kopf. Und eine „weiße Weste“ sowieso. Denn bevor man die Lizenz als Sicherheitsschützer erhält, wird das polizeiliche Führungszeugnis eingefordert. Dann müssen rechtliche Fragen in einem Kurs gebüffelt werden – und am Ende ist schriftlicher und mündlicher Prüfungsstress angesagt“, erklärt Veit Burmeister.

Stehen die schwarz gekleideten und furchteinflößenden Ordnungshüter an der Discotür, übernehmen sie das Hausrecht des Veranstalters. Bevor die Party steigt, klärt der Sicherheitsdienst mit ihm die Rahmenbedingungen, an die sich die Security dann zu halten hat. Das heißt: sie können jeden, der Stunk macht, entweder gar nicht erst reinlassen oder dafür sorgen, dass er schnell wieder rausfliegt. „Wir haben mit dem Hausrecht auch das Recht, Störenfriede mit angemessenen Mitteln vor die Tür zu befördern“, erklärt Veit Burmeister. Vorher müssen aber mindestens zwei Verwarnungen ausgesprochen werden. „Wir fangen aber nicht sofort an, jemanden aus der Disco zu prügeln, wenn er nicht auf unsere Aufforderungen reagiert“, so Michael Jahn, Einsatzleiter für Veranstaltungen. „Erst wenn uns jemand angreift, kann es ungemütlich werden.“ Das passiert meistens dann, wenn Alkohol und Drogen im Spiel sind, oder sich zwei Männer um eine Frau streiten.

Auch das schöne Geschlecht ist nicht zu unterschätzen, wenn es unter Alkohol steht oder wütend ist. Dann wird es für das Sicherheitspersonal knifflig. „Wir können uns ja schließlich nicht verprügeln lassen. Auch wird sind Menschen und Väter, die den Job nebenbei machen“, sagt Veit Burmeister. „Aber mal ehrlich: Die riesigen Muskelpakete, die meine Jungs haben, helfen da manchmal schon ungemein. Denn ob man sich mit denen anlegen möchte, kann man sich gleich am Einlass überlegen.“

Lausitzer Rundschau – Lokalseite Hoyerswerda 13.08.2007

Überwachungsstaat ist eine böse Vision – aber Video-Wächter sind heute oft im Einsatz

Big Brother in Hoyerswerda

Was die Videoüberwachung im Hochhaus Straße des Friedens vor drei Wochen in der Nacht des Brandes im achten Stock eingefangen hat, ist überdeutlich: 0.10 Uhr betreten drei Jugendliche das Haus. 1.33 Uhr verlassen sie es wieder, bepackt mit Computern und vollen Beuteln. 2.09 Uhr kommt einer der drei mit einem Benzinkanister zurück. 2.15 Uhr rennt er aus dem Ausgang und hält sich das Gesicht.


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